Zum Beispiel steigen bei Gefahr (Angst) sofort der Herzschlag und der Blutdruck. Ihre Muskeln spannen sich an und Adrenalin und Insulin wird ausgeschüttet. Hierdurch können sie möglichst schnell fliehen oder angreifen.
Gleichzeitig verengen sich auch ihre Pupillen, damit die eigene Sehschärfe steigt und sie die drohende Gefahr noch besser sehen können.
Das Ganze passiert automatisch und in sekundenschnelle und ist extrem hilfreich, wenn sie sich zum Beispiel auf der Flucht vor einem gefährlichen Tier befinden.
Ihr Körper startet diesen Prozess aber leider immer wenn sie Angst haben und dies kann auch zu Nachteilen führen. Sie kennen das vielleicht von Prüfungsangst, wo hochintelligente und gut vorbereitete Menschen all ihr Wissen und ihre Fähigkeiten plötzlich nicht mehr abrufen können.
Das liegt vereinfacht daran, dass das Gehirn auf Sparflamme heruntergefahren wird, da alles Blut für die erhöhten Körperfunktionen und Muskeln benötigt wird. In der Folge sind mit dem schlecht durchbluteten Gehirn kaum mehr intelligente und nachhaltige Denk- und Entscheidungsprozesse möglich.
Aus diesem Grunde führen, durch Emotionen ausgelöste Entscheidungen beim Vermögensaufbau, fast immer zum genauen Gegenteil von dem, was eigentlich erreicht werden sollte.
Zum Beispiel kann Angst dafür sorgen, dass jemand am Tiefpunkt eines Marktabschwunges verkauft, da diese Person die finanziellen Verluste nun unbedingt begrenzen möchte (Gefahr = flüchten). In einem solchen Moment wird das Handeln also von Angst und dem Wunsch nach Sicherheit dominiert und als Ergebnis sabotiert diese Person die eigenen wohlüberlegten finanziellen Ziele und Pläne.
Genau deswegen lohnt es sich, die Emotionen von der Kapitalanlage zu trennen, da sie so spürbar höhere Rendite erzielen und bessere Entscheidungen treffen werden. Eine komplette Abkoppelung ist also der Idealzustand, der heilige Gral, aber eben auch genauso schwer zu erreichen.
In unseren Augen ist das Projekt „emotionslos investieren“ ohne zusätzliche Unterstützung kaum erfolgreich zu meistern, da es so viele fest verankerte interne, aber eben auch zahlreiche externe Störfaktoren gibt.
Der klassische Investmentkreislauf eines Privatanlegers sieht daher leider oft so aus (klicken sie am besten zum Vergrößern auf das Bild, da es eine ziemliche Achterbahnfahrt ist)
Daher unterstützen wir unsere Kunden nicht nur bei der Planung und Umsetzung einer optimalen Altersvorsorgestrategie, sondern auch im Nachgang. Auf diese Weise bleiben sie diszipliniert auf Kurs und nur dadurch sind langfristig positive Investmenterfahrungen möglich.
Es gibt aber noch andere Störfaktoren, die dafür sorgen können, dass die Kapitalanlagerendite deutlich unter ihren Möglichkeiten bleibt.